Kopfbild

06.07.2017 in Topartikel Europa

Leitung der Plenarsitzung

 

Im Januar 2017 wurde die Künzelsauer SPD-Europaabgeordnete Evelyne Gebhardt, im ersten Wahlgang zu einer der Vizepräsidenten des EU-Parlaments gewählt. Am Dienstag den 4. Juli 2017 hat sie ihre erste Plenarsitzung abgehalten.

Die verstorbene Simone Veil, geheime/namentliche Abstimmungen und kurze Wortmeldungen  waren auf der Tagesordnung. 

http://www.europarl.europa.eu/plenary/DE/vod.html?mode=chapter&vodLanguage=DE&startTime=20170704-12:36:01-409#

Evelyne Gebhardt wurde 1954 in Paris geboren, lebt seit 1975 in Deutschland und wohnt in Schwäbisch Hall. Die studierte Sprachwissenschaftlerin und freiberufliche Übersetzerin ist seit 1994 Mitglied des Europäischen Parlaments mit den Schwerpunkten Binnenmarkt, Verbraucherschutz und Bürgerrechte. 2005 und 2006 war sie Europäerin des Jahres. Seit 2013 ist sie außerdem Landesvorsitzende der Europa-Union in Baden-Württemberg.

 

30.06.2017 in Europa

Trauer um Simone Veil

 

 Holocaustüberlebende, Feministin, Politikerin und Publizistin.  

Simone Veil verstarb kurz vor ihrem 90.ten Geburtstag. Als Gesundheitsministerin setzte sie in Frankreich das Abtreibungsrecht durch Sie war von 1979-1982 erste Präsidentin im EU-Parlament. Ihr hauptsächliches Engagement galt dem europäischen Einigungsprozess. 1993 wurde sie Sozialministerin und war 2008 in die Academie francaise aufgenommen worden. 

 

25.05.2017 in Bundespolitik

Koalitionsbruch in der Frauenpolitik!

 

Gleichstellung und Frauenpolitik fehlt auf der Agenda einer weiblichen Bundeskanzlerin.

In der letzten Arbeitswoche teilte das Kanzleramt der Ministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles mit, dass eine Kabinettsbefassung nicht mehr vorgesehen ist. Somit wird es für uns Frauen, ein gesetzliches Rückkehrrecht von Teil- auf Vollzeitarbeit vorerst nicht geben!

CDU und CSU folgten beim Rückkehrrecht den Einwendungen und Druck der Arbeitgeber.  Die damit argumentierten, dass ein „flexibles Arbeitszeitrecht 4.0“ nicht mit einem Gesetz, sondern Arbeitszeiten seien nur mit ihnen und nicht gegen sie zu regeln. Mit dem Scheitern des Gesetzs haben sich politisch konservative Kräfte durchgesetzt und dabei den Koalitionsvertrag außer Acht gelassen.

Das Thema ist weder für die Ministerin Andrea Nahles noch für uns als Arbeitsgemeinschaften vom Tisch. Wir kämpfen weiterhin für die Rechte von Frauen. Einer unserer zentralen Punkte sind die Rechte von Frauen am Arbeitsmarkt!

U. W.-S.