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105. Internationaler Frauentag: Sozialdemokratische Frauen setzen sich für Gleichstellung ein

Pressemitteilungen

Die SPD- Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen (AsF) Altlußheim verteilte anlässlich des 105. Internationalen Frauentages am vorangegangenen Samstag Rosen und Informationsmaterial vor dem EDEKA- Markt. Unterstützt wurden sie dabei von der SPD- Landtagsabgeordneten Rosa Grünstein und Landtagskandidat Daniel Born, sowie den Frauen der AsF Rhein- Neckar.

„Es ist enttäuschend, dass die Gleichberechtigung von Männern und Frauen bis jetzt immer noch nicht erreicht worden ist. Unser sozialdemokratisches Verständnis ist es, dass Menschen frei und gleich leben. Dafür ist es essentiell, sich in der Gesellschaft für die Gleichberechtigung beider Geschlechter einzusetzen“, so Landtagsabgeordnete Grünstein.

Am 8.März demonstrieren Frauen weltweit anlässlich des Internationalen Frauentages bereits zum 105. Mal für ihre Rechte. Ursprünglich symbolisierte der Weltfrauentag den Kampf für das Frauenwahlrecht. Später kamen Forderungen für das Recht auf Bildung, für eine freie Berufswahl und die Zulassung zum Universitätsstudium für Frauen hinzu.

Dazu die Vorsitzende der AsF Altlußheim Petra St. Onge: „Frauen fordern keine Sonderrechte, sondern ihr Menschenrecht. Erst wenn Frauen und Männern alle Wege gleichermaßen offenstehen und alle die gleichen Chancen haben, ist Gleichberechtigung erreicht.“

Deshalb begrüßen die SPD- Frauen auch den Ausbau der Kinderbetreuung im Land, damit eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf sichergestellt werden kann. „Die SPD hat den Rechtsanspruch auf Betreuung auch für Kinder von ein bis drei Jahren durchgesetzt und die Zahl der Betreuungsplätze in dieser Altersgruppe um 50 Prozent erhöht“, erklärt Landtagskandidat Daniel Born.

Auch beim gestrigen Besuch des Vizekanzlers Sigmar Gabriel in Schwetzingen war die ungleiche Bezahlung von Frauen und Männern ein Thema. Immer noch liegt der Durchschnittsverdienst der Frauen deutlich unter dem der Männer - in Deutschland sind es 22 Prozent - und immer noch sind Frauen stark unterrepräsentiert in Spitzenpositionen in Politik, Verwaltung und Wirtschaft. Gabriel betonte in seiner Rede im Palais Hirsch, dass Gerechtigkeit in der Gesellschaft bereits bei der gleicher Entlohnung beginnt und nicht erst bei Steuerfragen wie dem Ehegattensplitting.  „Für die tatsächliche Gleichheit von Frauen und Männern ist ein Entgeltgleichheitsgesetz,  die Aufwertung des Care- Sektors, sowie die Frauenquote von 40% für Aufsichtsräte und Vorstände unabdingbar“, stimmt die Vorsitzende der Kreis- AsF Ursula Wertheim- Schäfer zu.

Die Altlußheimer AsF- Vorsitzende St. Onge fügt hinzu: „ Ziel muss es sein, den internationalen Frauentag überflüssig zu machen – in dem die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in allen gesellschaftlichen Bereichen selbstverständlich wird.“

 

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