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ASF Rhein-Neckar

01.03.2018 in Arbeitsgemeinschaften

Motto am Weltfrauentag 2018

 

Denn vor 100 Jahren trat am 30. November 1918 das Frauenwahlrecht in Kraft.
Anlass genug zuerst einmal die feministischen Jubiläen
(auch 60 Jahre Gleichberechtigungsgesetz, 30 Jahre Geschlechterquote) unserer Demokratie zu feiern. Dabei wollen wir es aber nicht belassen. Nach der Begrüßung werden wir den Film Die göttliche Ordnung vorführen und im Anschluss darüber reden, wo wir vor der Einführung standen.

  • Gerade auch im Hinblick auf die Einstellung der Kirche und ihrer Gegenargumentation die sie (hier exemplarisch) aus der Lutherbibel 1912, Korinther Briefe, 1. Korinther 14,34-35 zitierte: «Wie in allen Gemeinden der Heiligen lasset eure Weiber schweigen in der Gemeinde; denn es soll ihnen nicht zugelassen werden, dass sie reden, sondern sie sollen untertan sein, wie auch das Gesetz sagt. Wollen sie etwas lernen, so lasset sie daheim ihre Männer fragen. Es steht den Weibern übel an, in der Gemeinde zu reden. 

Damals schon waren zur Entstehung der Schrift fast 400 Jahre vergangen und die Lebensrealitäten verändert. Wie sieht das Heute aus? Was bedeutet uns denn Emanzipation und welchen Stellenwert räumen wir der Gleichstellung ein?

Ursula Wertheim-Schäfer

 

13.02.2018 in Bundespolitik

Rechte und Pflichten im Deutschland der 70er

 

Wie bereits angekündigt wird die AsF RNK

am Weltfrauentag

-8. März 2018- 19:30 Uhr

im Gemeindezentrum Altlußheim

den Film "die göttliche Ordnung" vorstellen.  

 

Dieser Film entstand 1971, damals hatten Frauen und Männer noch ganz andere Rechte und Pflichten in Deutschland. 

  • Ich erinnere mich jedenfalls daran, dass ich ein eigenes Konto bei der Sparkasse eröffnen wollte und darauf hingewiesen wurde eine Genehmigung zu brauchen. Da unverheiratet und noch zu jung dafür, offerierte man mir mein Vater könne unterschreiben. Ich hatte mich dann doch ohne die Unterschrift durchgesetzt.
  • selbst die Putzfrau meines Chefs, durfte nur mit Genehmigung ihres Mannes arbeiten und nicht selbst ihr Gehalt verwalten. Obwohl er schon eine Neue hatte, machte er von diesem Recht Gebrauch!
  • Bei Scheidung galt die Schuldfrage und entschied anschließend über den Unterhalt. Schuld konnte auch bedeuten, dass man seinen ehelichen Pflichten nicht nachgekommen war. Auch der Nachweis war zu erbringen, dass der sich scheiden lassen wollende Ehegatte bereits eine neue Partnerin hatte.                             

Ursula Wertheim-Schäfer

 

02.02.2018 in Aktuelles

Funkhausgespräche in NRW zum Thema sexuelle Belästigung und Gewalt

 
Danjela Jansen SPD Landtagsabgeordnete NRW

Die Aktuelle Debatte zu #meeToo sollte gerade bei uns nicht unter den Tisch fallen.

Zu erwähnen sei hierzu, das dieser Tage gesendete Funkhausgespräch des WDR 5 bei dem u.a. Daniela Jansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) der NRW gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Hirschauer, Gender Studies Uni Mainz und Connie Walther, Filmregisseurin Redaktion Tobias Gehle, Gäste waren.

Das Gespräch, moderiert von Judith Schulte-Loh, befasste sich u.a. damit, dass Sexuelle Belästigung und Gewalt an Frauen durch #MeToo in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten ist. Und Welche Rolle dabei Macht, Machtmissbrauch und Abhängigkeiten nicht nur in Hollywood, sondern auch bei uns in Deutschland, spielen? -.

Der Fall des Regisseurs Dieter Wedel, der von mehreren Frauen schwerer sexueller Übergriffe beschuldigt wird, hat viele aufgeschreckt. Auch wenn hier wie in vielen anderen Fällen Aussagen gegen Aussagen stehen, so ist zu befürchten, dass diese Geschichte nur die Spitze des Eisbergs sein könnte. Was bedeutet es für die Beteiligten, dass solche Vorfälle jetzt öffentlich werden? Wie verändert die Diskussion das Verhältnis der Geschlechter? Welche Folgen hat die Debatte für die Frauen – und für die Männer? /Redaktion Tobias Gehle