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ASF Rhein-Neckar

13.02.2018 in Bundespolitik

Rechte und Pflichten im Deutschland der 70er

 

Wie bereits angekündigt wird die AsF RNK

am Weltfrauentag

-8. März 2018- 19:30 Uhr

im Gemeindezentrum Altlußheim

den Film "die göttliche Ordnung" vorstellen.  

 

Dieser Film entstand 1971, damals hatten Frauen und Männer noch ganz andere Rechte und Pflichten in Deutschland. 

  • Ich erinnere mich jedenfalls daran, dass ich ein eigenes Konto bei der Sparkasse eröffnen wollte und darauf hingewiesen wurde eine Genehmigung zu brauchen. Da unverheiratet und noch zu jung dafür, offerierte man mir mein Vater könne unterschreiben. Ich hatte mich dann doch ohne die Unterschrift durchgesetzt.
  • selbst die Putzfrau meines Chefs, durfte nur mit Genehmigung ihres Mannes arbeiten und nicht selbst ihr Gehalt verwalten. Obwohl er schon eine Neue hatte, machte er von diesem Recht Gebrauch!
  • Bei Scheidung galt die Schuldfrage und entschied anschließend über den Unterhalt. Schuld konnte auch bedeuten, dass man seinen ehelichen Pflichten nicht nachgekommen war. Auch der Nachweis war zu erbringen, dass der sich scheiden lassen wollende Ehegatte bereits eine neue Partnerin hatte.                             

Ursula Wertheim-Schäfer

 

02.02.2018 in Aktuelles

Funkhausgespräche in NRW zum Thema sexuelle Belästigung und Gewalt

 
Danjela Jansen SPD Landtagsabgeordnete NRW

Die Aktuelle Debatte zu #meeToo sollte gerade bei uns nicht unter den Tisch fallen.

Zu erwähnen sei hierzu, das dieser Tage gesendete Funkhausgespräch des WDR 5 bei dem u.a. Daniela Jansen, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Sozialdemokratischer Frauen (ASF) der NRW gemeinsam mit Prof. Dr. Stefan Hirschauer, Gender Studies Uni Mainz und Connie Walther, Filmregisseurin Redaktion Tobias Gehle, Gäste waren.

Das Gespräch, moderiert von Judith Schulte-Loh, befasste sich u.a. damit, dass Sexuelle Belästigung und Gewalt an Frauen durch #MeToo in den Fokus der öffentlichen Diskussion geraten ist. Und Welche Rolle dabei Macht, Machtmissbrauch und Abhängigkeiten nicht nur in Hollywood, sondern auch bei uns in Deutschland, spielen? -.

Der Fall des Regisseurs Dieter Wedel, der von mehreren Frauen schwerer sexueller Übergriffe beschuldigt wird, hat viele aufgeschreckt. Auch wenn hier wie in vielen anderen Fällen Aussagen gegen Aussagen stehen, so ist zu befürchten, dass diese Geschichte nur die Spitze des Eisbergs sein könnte. Was bedeutet es für die Beteiligten, dass solche Vorfälle jetzt öffentlich werden? Wie verändert die Diskussion das Verhältnis der Geschlechter? Welche Folgen hat die Debatte für die Frauen – und für die Männer? /Redaktion Tobias Gehle

 

15.12.2017 in Europa

Klimagerechtigkeit trifft Frauen härter!

 

Der Gleichstellungsausschuss des Europäischen Parlaments hat am 4. Dezember einen Bericht über Gleichstellung und Klimagerechtigkeit angenommen und die EU-Institutionen aufgefordert, die unterschiedlichen Auswirkungen bei der Schaffung neuer Rechtsvorschriften zu berücksichtigen.

Männer und Frauen sind unterschiedlich vom Klimawandel betroffen, vor allem in den armen Ländern und Entwicklungsländern. Frauen haben nicht den gleichen Zugang zu Ressourcen, Bildung und Beschäftigungsmöglickeiten. Das heißt die geschlechtsspezifische Arbeitsteilung, Mobilität, Aufgaben im Haushalt und Zugang an politischer Beteiligung macht sie anfälliger auf die Auswirkungen. Bekannt ist auch, dass nach Wetterextreme und Naturkatastrophen ein höheres Risiko für sexuelle Gewalt gegen Mädchen und Frauen besteht. 

In manchen Gebieten macht es der Klimawandel bereits unmöglich zu Leben, zu Arbeiten oder Landwirtschaft zu betreiben. Die Menschen sind gezwungen ihr Land zu verlassen. Frauen bleiben meist zurück, da sie entweder zu Hause für die Alten und Kinder sorgen müssen, außerdem sind die Wege gefährlich.

Die gesamte Schlussabstimmung ist auf der Internetseite des Europa Parlaments nach zu lesen.

U. W.-S.